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Wie sieht 'meine' richtige Matratze aus?

Eine Matratze muss Ihnen buchstäblich passen, wenn sie für gesunden Schlaf sorgen soll. Es gibt einige Regeln, die man bei der Wahl generell beachten sollte.

Grundsätzlich sollte die Matratze gut zwanzig Zentimeter länger als der Körper sein.
Für die Breite gilt: Mindestens ein Meter für den Single, mindestens ein Meter und sechzig Zentimeter für das Paar.

Wichtig ist die punktgenaue Aufnahme des Körpers. Es dürfen also keine Dellen entstehen. Sie weisen darauf hin, dass der Körper nicht korrekt gestützt wird.
Was den Härtegrad angeht, ist meistens ein mittlerer Grad empfehlenswert. Wer auf einer zu harten Matratze schläft, bekommt evtl. Probleme mit vorstehenden Körperpartien, die die Blutzirkulation stören können. Bei einer zu weichen Matratze hängt die Wirbelsäule durch, und auch hier kann ein unruhiger Schlaf die Folge sein.


Was eine gute Matratze verhindern kann

Rückenschmerzen
Die Volkskrankheit Nr.1 der Deutschen schlägt gnadenlos zu, wenn die Wirbelsäule während des Schlafs strapaziert wird. Nur wer richtig liegt, verhindert langfristig Rückenschmerzen!
Kopfschmerzen
Eine falsche Lage des Nackens kann zu Verspannungen der Nackenmuskulatur führen, ursächlich für buchstäblich ’hartnäckige‘ Kopfschmerzen.
Schulterverspannungen
Anatomisch falsches Liegen resultiert oft in einer permanenten Verspannung der Rücken- und Schultermuskulatur – und in entsprechend nervenden Schmerzspitzen.
Hüftgelenkschmerzen
Die Hüfte wird auf einer zu harten Matratze einem hohen punktuellen Druck ausgesetzt, der zu Gelenkschmerzen und auf Dauer zu Entzündungen führen kann.
Kniegelenkschmerzen
Auch entzündete (Arthrose) Kniegelenke können durch den Druck ­einer falsch gewählten Matratze unnötigen Belastungen ausgesetzt und dadurch in der Folge noch sensibler werden.
Blutzirkulationsstörungen
Geschwollene Waden und Füße können extrem belastend sein, vor allem, wenn man aus beruflichen Gründen viel steht und eine nächtliche Entlastung braucht.

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